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Zwischen Gaming, Comics und Motorradfahren – Peter Schmid-Meil im Mitarbeiterinterview

Nachdem wir nun bereits zwei readbox-Mitarbeiter auf unserem Blog vorgestellt haben, hat sich auch schon der Nächste unserem Fragebogen gestellt. Peter Schmid-Meil ist seit 4 Jahren Leiter des Produktmanagements bei readbox, hat in seiner Vergangenheit einschlägige Erfahrungen in der Buchbranche gesammelt und kennt sein Fach wie kaum ein anderer. Im Interview entpuppt er sich als Gaming-Liebhaber und offenbart seine Schwäche für Marvel Comics.

Peter, seit wann arbeitest du schon bei readbox?

Seit dem 1.1.2016.

Was genau sind deine Aufgaben bei readbox?

Als Chef des Produktmanagements kümmere ich mich um die konzeptionelle und tagesaktuelle Weiterentwicklung unserer Software. Auf Deutsch: Ich sammle das Feedback aus allen readbox-Abteilungen und von den Kunden ein, beobachte die Entwicklungen draußen am Markt und erstelle daraus eine Priorisierungsliste, was wann warum für wen in welcher Reihenfolge durch die IT umgesetzt wird. Hat was von Jonglieren mit 5-7 Bällen, die permanent ihr Gewicht und ihre Form verändern und die man von diversen Seiten zugeworfen bekommt und anderen Leuten wieder zuwerfen muss.
Außerdem bin ich technischer Ansprechpartner für einige unserer wichtigsten Kunden und als Business Developer permanent auf der Suche nach neuen Kooperationen und neuen Geschäftsmodellen.

Was schätzt du an readbox und an deinem Job am meisten?

Es wird nie langweilig, ich lerne jeden Tag etwas dazu und kein Tag ist wie der andere. Das finde ich großartig. Meine Kollegen sind super und die Arbeit im Home Office liebe ich sehr.

Wie sieht dein bisheriger beruflicher Werdegang aus?

Ein bisschen schräg – wie bei so vielen Buchbranchlern. Ich bin gelernter Biologe, habe dann mit einem Tierfilmer zusammen gearbeitet, war danach IT-Administrator eines mittelständischen Unternehmens in der Medizinbranche und kam dann in meinen ersten Verlag. Bei ecomed und Haufe war ich Produktmanager bzw. Lektor, bei Franzis dann Programmleiter für die Bereiche Computer- und Fotobuch. Tja, und dann bin ich von der Verlags- auf die Dienstleisterseite gewechselt, war E-Book-Herstellungsleiter bei GRIN, Berater bei Klopotek und jetzt bei readbox. Seit 2015 bin ich nebenbei noch freiberuflich als Dozent, Trainer und Berater unterwegs – wobei sich das aktuell eher auf meine Kurse auf dem mediacampus in Frankfurt, Düsseldorf und Zürich, sowie ein Seminar an der Münchner Uni beschränkt.

Wie bist du in der Buchbranche gelandet?

Das war tatsächlich eher Zufall. Als Computer-Kid der 80er Jahre – ich sage nur Commodore VC 20 und C 64 – habe ich früh ein Gefühl für Digitales entwickelt und habe mir in den 90ern HTML selbst beigebracht, wie so viele andere auch damals. Bei meinem ersten Verlag war ich technischer Produktmanager und habe Loseblattwerke über biologische und chemische Gefahrstoffe digitalisiert. Dafür waren die Kenntnisse aus dem Bio-Studium und die Computerei ideale Voraussetzungen.

Wenn ich gerade nicht arbeite, dann…?

…fahre ich mit meiner Frau Motorrad, zocke an der Playstation VR-Spiele und schaue bzw. lese Science Fiction- und Fantasy-Serien.

Welches Buch liest du zur Zeit?

Ich muss mir erst wieder eins suchen. In den letzten Wochen habe ich nach dem Film „Avengers Endgame“ in erster Linie alte Marvel Comics gelesen – diese App „Marvel Unlimited“ ist gefährlich, aber zum Glück monatlich kündbar.

Wobei vergisst du jegliches Zeitgefühl?

In erster Linie beim Spielen – falls das Game richtig gut ist!

Um mich zu entspannen, mache ich …?

Ich meditiere. Nicht jeden Tag, aber mehrfach pro Woche morgens vor der Arbeit. Das ist ideal, um sich zu fokussieren und ruhig in den Tag zu gehen.

Wie oft am Tag schaust du auf dein Handy?

Zu oft, falls ich darauf gerade ein Spiel spiele. Falls nicht, eher selten.

Was bringt dich besonders auf die Palme?

Rechte, extreme, fremdenfeindliche, rassistische, sexistische, homophobe, antisemitische, antimuslimische, antimenschliche Kackscheisse. Davon gibt es leider im Moment mehr als genug.

Wie würde dich ein guter Freund oder eine gute Freundin beschreiben?

Ui, schwer. Vermutlich als einen eher ruhigen, aber dennoch – äh – redefreudigen Zeitgenossen, der gut zuhören kann.

Print oder digital?

Keine gute Frage, beides natürlich!

Helene Fischer oder Foo Fighters?

Foo Fighters!!!!!

Dan Brown oder Sebastian Fitzek?

Weder noch. Eher Terry Pratchett.

Herr der Ringe oder Star Wars?

Beides! Mit leichter Star-Wars-Tendenz. Möge die Macht mit dir sein. Immer.