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„Helene Fischer oder Foo Fighters?“ – „Napalm Death“: Marcus Straßer (readbox-Chefentwickler) über Physik, alte Bücher, Wagner und Fernschach

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Bei readbox bringt ein erfahrenes Team aus Digitalisierungs-, IT- sowie Verlags- und Handelsexperten Sie sicher und ohne Geschäftsrisiko durch die Herstellung, den Vertrieb und die Vermarktung Ihrer digitalen sowie analogen Inhalte – so lautet unser Versprechen an unsere Kunden. Höchste Zeit, die Gesichter und Geschichten der Menschen zu zeigen, die täglich dafür sorgen, dass wir dieses Versprechen auch halten.

In dieser neuen Blogserie wollen wir also das readbox-Team genauer unter die Lupe nehmen. Regelmäßig bitten wir eine Kollegin oder einen Kollegen, einen Fragebogen auszufüllen. Was dabei herausgekommen ist? Lesen Sie selbst!

Den Start macht unser Chefentwickler (offiziell „Leiter Forschung & Softwareentwicklung“, inoffiziell „Technical Master Chief, TMC“) Marcus Straßer – ein echtes readbox-Urgestein:

Marcus, seit wann arbeitest du bei readbox?

Ich bin schon fast von Anfang mit dabei. Ralf (Biesemeier) und Torsten Husemann (inzwischen nicht mehr mit dabei) suchten damals einen Programmierer, der sich um den readbox-Shop kümmern sollte.

Was genau sind deine Aufgaben bei readbox?

In den Anfängen war ich vor allem der Softwareentwickler, der alles rund um readbox programmiert hat. Als readbox immer größer wurde und wir weitere Software-Entwickler einstellten, habe ich immer mehr Aufgaben auch im Bereich Management, Projektleitung und Produktentwicklung übernommen. Und wie alle Programmierer, die so eine Geschichte zu erzählen habe, sehne ich mich schon manchmal danach, einfach mal wieder nur programmieren zu können.

Was schätzt du an readbox und an deinem Job am meisten?

Meine große Lebenslüge ist es ja, dass ich zu Hause nur uralte Bücher schon lange toter Autoren als Hardcover lese. Als Konsument sind E-Books nicht meins. An readbox schätze ich das Unternehmen an sich: Die Mitarbeiter hier, die Möglichkeiten, kreativ zu sein, diese Firma von klein an begleitet und wachsen gesehen zu haben.
Und bei allen (aktuellen) Problemen und Schwierigkeiten, die sie mit sich bringt, schätze ich auch die Buchbranche: Natürlich geht es auch hier immer auch um Geld, Preise und Konditionen. Ich bilde mir aber ein, dass die Atmosphäre doch eine andere ist, ob man nun mit einem Verlag spricht oder einer Bank oder Versicherung.

Wie sieht dein bisheriger beruflicher Werdegang aus?

Der ist gar nicht so vielfältig. Ich habe Physik studiert (damals machte man noch ein „Diplom“), habe danach direkt bei einer Firma namens „Panvision“ als Programmierer gearbeitet und mich dann irgendwann selbstständig gemacht. In dieser Rolle habe ich damals Torsten Husemann, einen der ursprünglichen Gründer von readbox, kennengelernt.

Wenn ich gerade nicht arbeite, dann…?

Seit 10 Jahren dreht sich vor allem viel um meine 2 Kinder (8 und 10 Jahre alt). Davor bin ich mit meiner Frau um die ganze Welt gereist. Nebenher habe ich viel Musik gemacht und gehört und mache es auch noch heute, wenn auch leider nicht mehr so viel Zeit dafür bleibt wie früher.
Seitdem unser Sohn in einem Schachverein ist, habe ich auch wieder mit dem Schachspielen angefangen und versuche den Moment, ab dem ich keine Chance mehr gegen ihn habe, so weit wie möglich hinauszuzögern.

Welches Buch liest du zurzeit?

Wie gesagt: Alte Bücher toter Autoren: Ich lese gerade David Copperfield von Charles Dickens. Ich bin schon auf Seite 1005 von 1200 Seiten. Jawohl!

Wobei vergisst du jegliches Zeitgefühl?

Wenn ich wirklich kreativ sein kann. Vor allem beim Musik machen oder auch Musik hören. Als großer Fan von Richard Wagners Musik muss man bei Opern, die 5 Stunden dauern, wohl auch das Zeitgefühl verlieren können, sonst hat man da keine Chance.

Wie oft am Tag schaust du auf dein Handy?

Wirklich nicht so oft. Öfters mal als Uhr-Ersatz oder wenn meine Schach-App mir sagt, dass mein Fernschach-Partner einen Zug gemacht hat, aber sonst eigentlich wirklich selten. (Aber vermutlich immer noch zu oft.)

Was bringt dich besonders auf die Palme?

Oh je, dafür reicht der Platz nicht. Aktuell bringen mich die Reaktionen vieler Erwachsener und Politiker zum Thema „Fridays for Future“ ziemlich auf die Palme. Sätze wie „Die Kinder sollen das mal den Profis überlassen“ oder „Klar wollen wir die Welt retten, aber doch bitte nicht während der Schulzeit“ lassen mich echt am Verstand dieser Welt zweifeln.

Print oder digital?

Print und alt, am besten gebraucht.

Helene Fischer oder Foo Fighters?

Napalm Death

Herr der Ringe oder Star Wars?

Warum „oder“?
Meine gesamte Kindheit bestand im Grunde nur aus Star Wars. Also dem wahren Star Wars! Den ursprünglichen Filmen!! Den richtigen Filmen!!! Als Star Wars noch gut war!!!! Und nicht so breitgetreten wie heute!!!!!

…wo war nochmal die Frage, was mich auf die Palme bringt?

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