Digitales Buchgeschäft in Zahlen: mit smarten Tools die Umsätze steigern

[:de]Dortmund 14. März 2017 – Auch in diesem Jahr hat readbox seine Aktivitäten des abgeschlossenen Geschäftsjahres analysiert und statistisch aufbereitet: 2016 stieg das Auslieferungsvolumen um 44 Prozent. Im Durchschnitt wurden über readbox insgesamt über zwölf Millionen E-Books verkauft. Besonders rasant entwickelte sich die Nutzung der meine.readbox-Software: Allein das Modul Bundle Creator sorgte bei den Verlagen durchschnittlich um eine Steigerung des Umsatzes in der Backlist um das 21-fache.

readbox, führender Anbieter von Softwarelösungen für die Automatisierung im Buchvertrieb- und marketing, hat seine Aktivitäten des Geschäftsjahres 2016 ausgewertet.  Aus der statistischen Aufbereitung ergibt sich ein umfassendes Datenbild – mit einigen überraschenden Informationen:

Der größte belieferte Händler erreicht einen Anteil von 55 Prozent des Umsatzes im E-Book-Vertrieb von readbox und legt damit gegenüber 2015 wieder um zwei Prozent zu. Im Vorjahr hatte er noch über 13 Prozent verloren.
• Leichte Aufwärtstendenzen gibt es bei alternativen Vertriebsmodellen wie Bibliotheken oder Flatrate. Entsprechend ist der Anteil der größten klassischen E-Book-Händler etwas zurück-gegangen: Allerdings wurden immer noch 89 Prozent des E-Book-Umsatzes mit den größten vier Händlern erzielt; 2015 lag dieser Wert noch bei 92 Prozent.
• Das durchschnittliche Preisniveau blieb auch 2016 stabil und lag bei etwa sechs Euro pro E-Book.
• Ein großer Erfolg waren auch 2016 die über die Verlagssoftware meine.readbox digital versendeten Leseexemplare. 2016 wurden 145.484 Freiexemplare für Marketingzwecke erzeugt, die readbox-Kunden sparten damit 654.678 Euro an Print-Herstellungs- und -Versandkosten.

• Wie wirksam die meine.readbox-Leseproben als Marketinginstrument sind, zeigen die folgenden Zahlen: Fast 85 Prozent der Empfänger einer Leseprobe haben auch tatsächlich begonnen, die Leseprobe zu lesen. 14 Prozent der Leser, die eine Leseprobe geöffnet haben, klickten auch auf den eingebetteten Kauflink.
• Facebook zeigte sich als immer noch sehr wirksamer Marketingkanal: Leseproben, die über die meine.readbox Facebook-App in die Verlagsseiten ausgespielt wurden, erreichten im Durchschnitt sogar eine Klickrate von 24 Prozent (Klick auf den Kauflink in der Leseprobe).
• readbox-Verlagskunden erzielten 2016 mit der Nutzung des meine.readbox-In-Book-Marketing-Moduls eine Conversion Rate von fast acht Prozent; diese Rate beschreibt das Verhältnis von Verkäufen zu Anzeigenklicks.
• readbox generiert für seine Verlage mit dem 2013 auf den Markt gebrachten In-Book-Marketing-Modul inzwischen über 16.000 Kauflink-Klicks pro Monat – mit stetig steigender Tendenz.
23.093 Einzeltitel wurden über das meine.readbox-In-Book-Marketing-Modul mit 70.688 unterschiedlichen Titelempfehlun-gen versehen. readbox-Kunden konnten durch die automatisier-ten Prozessabläufe damit 11.500 Stunden Arbeitszeit einsparen.
• Auch der Bundle Creator von readbox, mit dem sich automatisch E-Book-Bundles erzeugen lassen, erwies sich als Erfolgsfaktor für das Verlagsmarketing: Der Umsatz der gebündelt vermarkteten Produkte hat sich im Durchschnitt um das 21-fache erhöht. Einzelne Verlage konnten mit einer relativ geringen Zahl von Bundles mittlere fünfstellige Verkaufszahlen erzielen.
• Außerdem bemerkenswert: Nach dem Klick auf den Kauflink zu einem E-Book aus einer Leseprobe oder In-Book-Anzeige wurden in 25 Prozent der Fälle keine Bücher gekauft. Zu den bemerkenswertesten stattdessen gekauften Non-Book-Produkten gehörten 2016 unter anderem eine Sony Playstation, ein Ofen-rohr 120 mm, ein Kärcher Dampfreiniger, eine Fototapete „Leo-pard“ und eine Kofferraumwanne für einen Ford Fiesta.

„Unser Jahresrückblick zeigt deutlich, wie die Themen ‚Business Analytics‘ und Automatisierung in Vertrieb und Marketing im ver-gangenen Jahr an Bedeutung gewonnen haben. Das Angebot an Inhalten wird kontinuierlich und unaufhörlich größer – und für den Konsumenten damit endgültig unüberschaubar“, erklärt Ralf Biesemeier, Geschäftsführer von readbox in Dortmund. „Allein wir bei readbox haben jeden Tag fast 5.000 E-Books ausgeliefert, darunter Novitäten, Preisaktionen, Neuauflagen. Entsprechend wichtig ist es für die Verlage, das Thema Sichtbarkeit nicht dem Handel alleine zu überlassen. Umso schöner ist es zu sehen, dass wir mit unserer seit Jahren entwickelten und optimierten meine.readbox-Software solch gute Ergebnisse für unsere Kunden erzielen konnten.“

Die angeführten Daten basieren auf internen Statistiken von read-box und sind somit nicht repräsentativ.  Alle Daten und Fakten der readbox-Jahresauswertung „Von Büchern, Bots, Bundles & mehr“ stehen hier online bereit:

https://infogr.am/copy_readbox_in_zahlen_2016[:]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.