Der Mischer

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Nochmal mischen!
Verflixt, dieser wattige Schleier in ihrem Kopf wollte nicht weichen und sie war sicher, dass sich dahinter eine interessante Information verbarg. Schließlich riss sie sich zusammen und nachdem Nik die Tür ihres Büros behutsam hinter sich geschlossen hatte, fragte sie Kieran: "Hast du Neuigkeiten über die Auserwählte?" Der wog seine Worte sorgfältig: "Es gibt Gerüchte, die besagen, dass das Feenkind sich in dieser Gegend aufhält." Sie beschloss, direkter vorzugehen: "Seit wann pflegst du Kontakte zum Winterfeld-Clan?" Jetzt lächelte Kieran: "Ich bin Donates? Pate. Er ist ein außerordentlich talentierter Vengador!" "Nun gut." Órla klang deutlich verdrossen. "Ich hoffe, dass es keine Schwierigkeiten gibt und die Auserwählte nebst Seelenpartner bald gefunden wird. Uns bleibt nicht mehr viel Zeit!" Kieran stimmte ihr zu. Órla legte mit einer seltenen Vertraulichkeit die Hand auf seine Schulter. Er spürte eine schneidende Kälte bis tief in seine Knochen eindringen und fragte sich nicht zum ersten Mal, was Órla wirklich war. "Kieran, ich habe den Verdacht, dass dieses Venusjahr fürchterliche Gefahren mit sich bringt ...

aus "Der Venuspakt"
von Jeanine Krock (Autor)

Selbstverständlich fi ndet diese Hormontätigkeit auch bei Frauen statt, doch folgt diese einer etwas anders gearteten Selektion. Hier ist es neben der körperlichen Attraktivität auch ein gewisser Wohlstand, der Frauen ein Auskommen für sich und ihren Nachwuchs ohne eigene Arbeit ermöglicht. ...

aus "Unnormal - Warum es besser ist, unnormal zu sein"
von Kuno von Tietz (Autor)

Unabhängig davon, ob überhaupt und wem der Flüchtige Unterschlupf und Zuflucht gewährt, ab jetzt, da die Wendung vollzogen, die Meinungen zur Einheit sich verbündet, wird die überwiegende Zahl der in ihrer Berufung bestärkten Zeugen mit flüssig sprudelnden Geständnissen umfängliche Aktenordner mit Belegen füllen, zugeben, daß seit Wochen die Befragten bereits sich der auffälligen Abweichungen vom gebräuchlichen Verlauf zur Verblüffung verwundert, und allein aus nachvollziehbarer Vorsicht die Erträge gebotener Wachsamkeit geleugnet oder verschwiegen, weil im Falle voreiliger Verlautbarung sie um ihr Ansehen gefürchtet, schließlich sei bekannt, wer allzu schnell mit Schlußfolgerungen bei der Hand, gerate rasch zum Ärgernis und stehe alsbald im Ruf eines liederlich hinterhältigen Denunzianten, der sich der allgemeinen Verachtung sicher sein dürfe oder die Verdächtigung einstellen müsse, daß er fragwürdigen Geisteszustandes seinem Umkreis eine Gefahr darstelle, die hinter den Mauern einer backsteinroten Klinik zur Bändigung unter Verschluß zu halten ...

aus "Quersumme 9"
von Alfred Hermann (Autor)

Nächste Woche? Ach, was hab ich denn erwartet. Ich kann froh sein, dass Jasmin sich überhaupt gemeldet hat. Nächste Woche ist besser, unendlich viel besser als gar nicht mehr. Und vor wenigen Minuten war das schließlich noch der Stand der Dinge. Meine Laune bessert sich schlagartig. Was soll's. Geh ich halt doch einen trinken mit 'nem Freund und einer Geisteskranken. Ist doch trotzdem alles wieder auf 'nem guten Weg. ...

aus "Pornostern"
von Christoph Straßer (Autor)

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