E-Books in Zahlen 2015: readbox ersetzt sechs Milliarden gedruckte Seiten durch Strom und schafft Umsatzpotentiale durch E-Bundles

Dortmund, 15. März 2016 – readbox hat im Geschäftsjahr 2015 über zwölf Millionen digitale Titel mit umgerechnet sechs Milliarden Seiten ausgeliefert. 37.451 Bäume konnten dadurch gerettet werden, die insgesamt 0,011% zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes Deutschlands beigetragen haben.

readbox, der Spezialist für Digital-Buchvertrieb und -marketing, hat seine Aktivitäten im Geschäftsjahr 2015 ausgewertet. Da sich digitale Medien in idealer Weise statistisch aufbereiten und nach allen Seiten durchleuchten lassen, ergibt sich ein umfassendes Datenbild – mit einigen überraschenden Informationen.

  • Insgesamt hat readbox 12.026.613 digitale Titel ausgeliefert – alle 2,5 Sekunden wurde ein E-Book verkauft.
  • Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von über 60 Prozent.
  • In Papier wären das 6.029.912.491 Seiten gewesen.
  • Dafür hätten 37.451 Bäume gefällt werden müssen – readbox hat damit 128 Prozent mehr Bäume gerettet als im Vorjahr. Insgesamt konnte readbox damit 90.398 Tonnen CO2 einsparen – rund 0,011 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes Deutschlands.
  • Nicht überraschend ist, dass ein Händler auch 2015 den Markt dominiert. Allerdings verschieben sich die Gewichte etwas, denn der stärkste Verfolger konnte im Vergleich zum Vorjahr um rund 58% zulegen (von 17% auf 26,8%), während der Marktanteil des stärksten Online-Handelskunden um 13% zurückging (von 62% auf 53,8%).
  • Der Marktanteil des Marktführers ist im readbox-Portfolio noch immer doppelt so hoch wie der des Zweitplatzierten. Beide zusammen hatten 2015 bei readbox einen Anteil von rund 80%.
  • Fast die Hälfte der Leser nutzt bei Leseproben-Downloads den Webreader von readbox und lädt sich explizit keine pdf-, epub- oder mobi-Dateien herunter. Auch hier zeigt sich: Der schnelle, unkomplizierte Weg zum Content bringt Conversion.
  • Der längste E-Book-Titel im readbox-Portfolio war das Werk von Antje Bernholt-Stolle: „Möglichkeiten zur Verbesserung der Attraktivität des beruflichen Wiedereinstiegs für Frauen mit vorübergehender Erwerbsunterbrechung durch Elternzeit als Maßnahme zur Sicherung zukünftiger personeller Verfügbarkeit“, erschienen bei tredition – mit 215 Zeichen war dieser Titel um 30 Prozent länger als der Sieger des Vorjahrs.
  • Stagnation dagegen beim kürzesten Titel: In diesem Jahr ging der erste Platz in dieser Disziplin an Gerhart Ertls „N “ aus dem oekom Verlag; im Vorjahr hatte Aylin Ashley mit „Y“ gewonnen – man kann hier auf das nächste Jahr gespannt sein.
  • 46.300 digitale Leseexemplare, beispielsweise für Journalisten und Rezensenten, wurden 2015 über die Verlagssoftware meine.readbox automatisiert erstellt und verschickt. Damit haben die betreffenden Verlage insgesamt 208.553 Euro an Herstellungs-, Logistik- und Versandkosten gespart.
  • Während durch digitale Leseexemplare Kosten in signifikanter Höhe gespart werden konnten, erwirtschafteten die Verlage durch das Modul „Bundle Creator“ der Verlagssoftware meine.readbox schnell und einfach zusätzliche Erträge: Durchschnittlich 168% zusätzlichen Umsatz erzielten die Verlage durch E-Bundles (im Vergleich zur Summe des Umsatzes der entsprechenden Einzeltitel im selben Zeitraum).
  • „In-Book-Marketing“ (die Einbindung automatisch erstellter, dynamischer Titelempfehlungen in die ausgelieferten E-Books) ist ein effektives Werkzeug für Reichweitengenerierung: Über 3,5 Millionen Leser wurden im Jahr 2015 von readbox-Verlags­kunden mit In-Book-Anzeigen erreicht.

„Wir konnten auch 2015 schneller wachsen als der Markt“, erklärt Ralf Biesemeier, Geschäftsführer von readbox in Dortmund. „So erfreulich so ein Wachstum für uns ist, verweist die hohe Zahl von Titeln doch auch auf ein generelles Problem des E-Book-Marktes: Hier ist schon lange ein Überangebot entstanden, in dem es immer schwieriger wird, die jeweilige Zielgruppe wirksam zu erreichen und dem Angebot die nötige Aufmerksamkeit im Markt zu verschaffen. Die Auslieferung im Sinne eines reinen Verfügbarmachens von Titeln im Handel reicht bei weitem nicht mehr aus. Stattdessen müssen Verlage alle Kompetenzen im digitalen Marketing aufbauen und die möglichen Kosteneinsparungspotentiale nutzen. Unsere Statistiken zeigen, dass es mit den richtigen Werkzeugen möglich ist, schneller und kostengünstiger zu agieren und gleichzeitig die Reichweite und Umsätze merklich zu steigern.“

Alle hier angeführten Daten basieren auf internen Statistiken von readbox und sind somit nicht repräsentativ für die Branche.

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